
Kunst am Gymnasium Goetheschule.
Zusätzlich zum vorgegebenen Curriculum und den jährlich wechselnden Vorgaben für das Zentralabitur gibt es im Fachbereich Kunst viele freiwillige Extras, die künstlerisch engagierte Schülerinnen und Schüler mitgestalten können.

Im Landesmuseum Hannover haben wir uns eine Ausstellung über den niederländischen Künstler Hendrick Goltzius (1558–1617) angesehen. Dabei wurden wir von Frau Winzigerode begleitet, die uns durch die Ausstellung geführt und viel zu den Werken, zur Bedeutung des Künstlers und zu seinem Leben erklärt hat. Am Anfang haben wir uns verschiedene Arbeiten von Goltzius angeschaut. Besonders interessant war, wie viele kleine Details man in seinen Kupferstichen entdecken konnte. Mit den Lupen, die wir bekommen haben, konnten wir uns die Bilder ganz genau ansehen. Das war etwas Besonderes, weil man so Dinge erkennen konnte, die man sonst im Museum leicht übersieht. Danach durften wir selbst ausprobieren, wie das genaue Schraffieren funktioniert. Wir haben kleine Ausschnitte aus seinen Werken bekommen und sollten versuchen, sie mit Tusche und Feder nachzumachen. Dabei wurde schnell klar, wie schwierig das eigentlich ist und wie viel Zeit und Übung man dafür braucht. Dadurch hat man einen besseren Eindruck davon bekommen, wie aufwendig diese Arbeit wirklich ist. Die Zeit ging richtig schnell rum und wir werden in der Schule daran weiterarbeiten.
Zum Schluss waren noch zwei Studierende da, Antonia Reinhardt und Jaro Staade, die an der Ausstellung mitkuratiert haben. Sie studieren in Kunstgeschichte und haben ihr Abitur an der Goetheschule bei Frau Wilholt im Kunst LK gemacht, weshalb sie extra aus Göttingen gekommen sind. Sie haben uns von ihrem Studium erzählt und erklärt, wie sie die Ausstellung geplant und umgesetzt haben. Das war spannend, weil man gemerkt hat, wie viel Arbeit hinter so einer Ausstellung steckt. Im Gespräch hat man gemerkt, dass Kunst für sie eine große Rolle spielt. Außerdem konnten wir ihnen noch Fragen zum Studium und zur Arbeit im Museum stellen. Insgesamt hat uns der Besuch im Landesmuseum gut gefallen. Man hat nicht nur etwas über den Künstler gelernt, sondern auch selbst ausprobiert und einen Einblick in die Arbeit im Museum bekommen.
Emilya Kaulmann und Emilia Dobrowolska (Jg 12)
AUSSTELLUNG
Aus den eingesandten Arbeiten traf eine Fachjury eine Auswahl und stellte mit den Mitarbeiter:innen des des KUBUS ART LAB eine repräsentatives Ausstellung zusammen.
Die folgenden Arbeiten aus der Goetheschule haben am Wettbewerb „Jugend gestaltet“ erfolgreich teilgenommen und werden in der Ausstellung präsentiert.















