Vergangenen Donnerstag fand das jährliche Treffen aller Opern-AGs mit dem Intendanten der Staatsoper Hannover statt.
Unsere Opern-AG hatte hier die Chance, sich mit den Schüler:innen der anderen Schule auszutauschen und auch dem neuen Opernintendanten Bodo Busse Fragen zu den Aufführungen zu stellen.

Wir erfuhren so zum Beispiel, dass im Opernhaus nur sechs Wochen Probezeit für ein komplettes Musical eingeplant ist, dass die Bühnenbilder aller Aufführungen oft ineinandergesteckt direkt auf der Bühne gelagert werden müssen oder dass die Kostüme aus „Anything Goes“ bewusst unpassend und schräg aus dem Fundus zusammengestellt wurden.
Auch kritischen Fragen stellte sich der Intendant, und er erklärte, warum er sich für eine politisch-zeitkritische Aufführung von „Anything Goes“ entschied oder warum das Bühnenbild zu „Schwanensee“ bewusst sehr dunkel und düster gehalten wurde.
Bei der Wahl des besten Stücks der Spielzeit durfte sich Ira Leuchtenberg besonders freuen: Sie gewann bei der Auslosung aller Wahlzettel einen der Hauptpreise. Sie erhielt eine Freikarte für den Besuch einer Aufführung ihrer Wahl.

Text: Fiona Woll



