Das Chorlegium Goetheschule wollte ein Konzert für ein friedliches Zusammenleben gestalten. Der Iran-Krieg kam dazwischen.
Die Veranstaltung am 8.3.2026 in der Synagoge der Jüdischen Gemeinde Hannover musste aus Sorge vor Vergeltungsschlägen der iranischen Machthaber abgesagt werden.
Das Chorlegium (s. Presse-Beitrag unten) wäre aufgetreten – zusammen mit…
- dem synagogalen Litvan-Chor,
- einem Klarinettenduo mit unserer Schülerin Ella Ziegltrum und dem jüdischen Kantor André Sitnow,
- dem Vokalensemble der Jahrgänge 5-7 unserer Schule
- sowie mit poetischen Texten zum Thema Frieden des Politikkurses Jg. 13 (Auszug s.u.).

Als ein kleines Zeichen der Menschlichkeit hat unser Chor am Tag des Konzerts anstatt zu bedauern neben dem traditionellen Kanon „Shalom chaverim“ (s.o.) auch das Werk, um das sich das gesamte Projekt aufgebaut hatte, aufgenommen: Der „Spruch“ des jüdischen Komponisten Gideon Klein aus dem Jahre 1944 – ein Stück, das er unter widrigsten Bedingungen im Konzentrationslager Theresienstadt komponierte.
Es gibt nur wenige Aufnahmen dieser erst vor Kurzem wiederentdeckten Musik. Dank unserer Aulatechnik-AG (Adrian und Oscar) sowie dem Hannoveraner Studio WokeUpOnEarth (hier federführend unser ehemaliger Schüler Robin Abresch) können Sie unsere Version vom „Spruch“ anhören; Hinweise zum Werk sind weiter unten zu finden.
Das Foto zeigt unseren Schulleiter, Herrn Schneemann, bei der Übergabe der Aufnahme an die Sozialreferentin der Synagoge, Alina Fejgin:

Am 19.3.2025 begleitete das Chorlegium die offizielle Gedenkveranstaltung der Gedenkstätte Ahlem für die Zwangsarbeitenden in der NS-Zeit. (Hier mehr dazu.)
Chor-/Projektleitung: Raphael Legrand
Stimmbildung/Vokalensemble 5-7: Nadine Schäfer
Politik-Kursleitung: Sara Scharnhorst
Kooperationspartner: Jüdische Gemeinde Hannover, Gedenkstätte Ahlem
Aufnahmetechnik: Adrian und Oscar der Aulatechnik-AG
Postproduktion: Robin Abresch









