Die Schülerinnen und Schüler der 5. Klasse haben sich im Werte-und-Normen-Unterricht bei Herrn Hensel mit ihren Wünschen und Bedürfnissen auseinandergesetzt. Mit Hilfe der Bedürfnispyramide nach Abraham Maslow, einem amerikanischen Psychologen, haben sie erkannt, dass es eine gewisse Ordnung mit verschiedenen Ebenen gibt, in die sich einzelne Bedürfnisse einordnen lassen. Es gibt also Bedürfnisse wie Essen und Trinken, die dringlicher sind als andere Bedürfnisse wie z. B. das der Selbstverwirklichung. Außerdem wurde ihnen klar, dass sich aus diesen Bedürfnisse Wünsche ableiten lassen.
Bei einem anschaulichen Experiment konnten die Schülerinnen und Schüler beobachten, welchen Effekt es hat, wenn die wichtigsten Grundbedürfnisse zugunsten von Hobbies und Medien zurückgestellt werden. Im Experiment wurde der Tag im Leben eines Menschen mit verschiedenen großen Kugeln und einem Glas veranschaulicht. Das Glas stand für die Zeit am Tag und die Kugeln für die jeweiligen Bedürfnisse und Wünsche, die in Ebenen sortiert wurden.
In dem Fall, dass die Grundbedürfnisse vernachlässigt wurden, war ersichtlich, dass wir zum Ende des Tages nicht mehr Zeit haben, um unsere Grundbedürfnisse zu befriedigen. Im zweiten Versuch konnten die Schülerinnen und Schüler sehen, dass wir immer noch genügend Raum für unsere verschiedenen Bedürfnisse haben, wenn wir uns zunächst um die wichtigsten unserer Bedürfnisse kümmern, also auch genügend Raum für die Selbstverwirklichung bleibt.
Alle Schülerinnen und Schüler haben anschließend ihre eigenen Gläser entworfen und versucht, ihre Bedürfnisse sinnvoll einzuordnen. Hier stellen wir einige der Ergebnisse vor:










