SunRise

Logbuch Segeltörn 2021

Allgemein
19. September 2021

Retrospektive

Nachdem wir alle wieder gut zu Hause angekommen sind und sich vielleicht auch schon ein bisschen die Gelegenheit zur Erholung geboten hat, hier nun abschließend die Gesamtbetrachtung des Törn:

In der Summe haben wir (dies gilt für das Kochstudio, die anderen Crews werden eine vergleichbare Strecke zurückgelegt haben) laut NV-Charts-Plotter eine Strecke von 153,67 nm zurückgelegt. Wie der Graphik zu entnehmen ist, haben wir es dabei komplett rund Rügen geschafft.

Für Details lesen Sie gerne die einzelnen Tagesberichte.

Tag 7 – Thiessow – Greifswald

Wir sind wie geplant um 8:00 UIhr in Thiessow ausgelaufen, um Kurs auf Greifswald zu nehmen. Der Wind stand günstig für uns, sodass wir aus Halbwindkurs mit 6 bis 8 Knoten über den Greifswalder Bodden fegen konnten. Damit haben wir auch die Brückenöffnung um 11 Uhr erreicht und kringeln nun vor der Tankstelle in Greifswald, um die Schiffe anschließend zu übergeben.

Schadenstechnisch ist der Törn damit ziemlich glimpflich verlaufen, bis auf einen Bootshaken, ein paar Positionslichter und eine leichte Grundberührung heute, ist alles heile gebleiben – das sollte sich auch beim letzten Anleger hoffentlich nicht mehr ändern.

Für dieses Jahr over and out.

Tag 6 – Sassnitz – Thiessow bzw. Peenemünde-Thiessow

Heute lief alles glatt. Die Ost-Welle hatte sich – wie erwartet – abgebaut, sodass wir bei 4-5 Windstärken aus Westen bei recht ruhigem Wasser die Prorer Wiek überqueren konnten. Dann nur noch um die Süd-Ost-Spitze von Rügen drum rum und ab nach Thiessow. Wasserzeit in etwa 6 Stunden.

Der zweite Teil der Crew startete um etwa 14:30 Uhr in Peenemünde und stieß gut zwei Stunden später in Thiessow zum Rest der Mannschaft hinzu. Heute suchen wir dann noch einen geeigneten Platz für das obligatorische Crew-Photo.

Morgen geht es zurück nach Greifswald. Der Wind ist mit 3-4 Windstärken aus Nord-West vorhergesagt, womit die etwa 19 Meilen in etwa 4 Stunden zurückzulegen sein sollten.

Update 18:04 Uhr:

Alle Crews sind eingelaufen und wir liegen zu siebt im Päckchen, da der Hafen doch recht voll ist:

Kuschelig im 7er-Päckchen.

Für heute over and out.

Tag 6 – was für eine Nacht…

Sassnitz-See

Erwartungsgemäß zog heute nacht eine Regenfront über uns her – zum Glück blieb zwar das angekündigte Gewitter aus, Regen gab es jedoch so reichlich, dass die Hafenpromenade von Sassnitz unter Wasser stand.

Zudem bildete sich im – wie man meinen möchte – ‘geschützten’ Hafen ein solcher Schwell, dass die Boote ordentlich durchgeschaukelt wurden und an den Leinen zerrten, womit ein an Bord doch eine deutliche Geräuschkulisse herrschte. Außerdem war so viel Bewegung im Schiff, dass der eine oder andere schon im Hafen seekrank wurde – ein Phänomen, an das sich das kollektive Gedächtnis der Segel-AG nicht erinnern konnte.

Für heute ist weiterhin Wind aus West angesagt, womit die drei Schiffe, die noch in Sassnitz sind, mit Halbwind über die Prorer Wiek düsen werden – heute hoffentlich mit deutlich weniger Welle als gestern.

Update Ende.

Tag 5 – Sassnitz-Sassnitz bzw. Sassnitz-Peenemünde

Wie gestern angekündigt, hat sich die Gruppe heute getrennt. Auf dem oberen Kursplot ist ein Schlag auf dem Prorer Wiek abgebildet. Dies war in etwa die Runde, die die Teams, die in Sassnitz geblieben sind, zurückgelegt haben – nebst ganz vielen Kringeln im Hafen, da viele Hafenmanöver geübt wurden.

Auf der Prorer Wiek wartete eine etwa 1m hohe Welle aus Osten und hat uns durchgeschaukelt – eine Erfahrung, die viele AG-Mitglieder nicht missen wollen, aber auch ganz froh sind, dass sie diesem Seegang nur eine gute Stunde ausgesetzt waren.

Die zweite Gruppe ist komplett über die Prorer Wiek gesegelt und gut in Peenemünde angekommen.

Morgen treffen sich dann wieder alle Teams entweder in Thiessow oder Lauterbach.

Und zum Schluss noch ein Bild, wie es heute morgen beim Blick in Richtung Osten aussah:

Nach der Wetterprognose wird heute nacht ein Gewitter über uns herziehen – für morgen erwarten wir dann Westwind.

Für heute over and out.

Tag 4 – Lohme – Sassnitz

Wie der Karte zu entnehmen ist, sind wir heute nur 13 Seemeilen um die Ostspitze Rügens von Lohme nach Sassnitz herumgesegelt (übrigens gibt es auch hier überaus attraktive Kreidefelsen), haben dafür aber etwa 7 Stunden benötigt, da der Wind nicht ganz so mitgespielt hat, wie wir uns das gewünscht hätten. Nichtsdestotrotz haben viele von uns die Herausforderung angenommen und die Nerven behalten, die Strecke unter Segeln zurückzulegen und wurden dafür mit traumhaftem Wetter (außer Wind) belohnt.

Das obige Bild ist um 360° zu bewegen und es zeigt die Flotte vor Rügener Kreidefelsen – leider bei aktuell sehr wenig Wind.

Im Hafen angekommen, wurde wieder die Angel herausgeholt und binnen kurzer Zeit waren wieder 8 Fische am Haken – und drei Stunden später auf dem Grill. Sollten wir für die nächsten Jahre fest mit einplanen 🙂

Für morgen ist die Planung, dass drei Schiffe nach Penemünde segeln und vier Schiffe einen “Hafentag” einlegen, was bedeutet, dass wir Hafenmanöver üben, mal rausfahren und dort Manöver durchführen, dann aber wieder nach Sassnitz reinkommen. Am Donnerstag treffen sich dann alle wieder

Für heute over and out.

Tag 3 – Stralsund – Lohme

Der Törn der Erstmaligkeiten geht weiter. Bevor die zweite Crew heute morgen in Stralsund ausgelaufen ist, hat ein Mitsegler noch Fische im Hafenbecken fangen können – 10 Stück in 10 Minuten. Darunter 8 stattliche Exemplare, sodass es heute abend Fisch vom Grill gibt.

Ansonsten liegt ein hervorragender Segeltag hinter uns – und hier wie angekündigt die Kreidefelsen:

Alle Crews sind gut durchgekommen, die ‘Nachzügler’ sind passend mit Sonnenuntergang in Lohme eingelaufen – Pläne für morgen gibt es noch keine konkreten.

Over and out.

Tag 3 – Planungsupdate

Moin aus Stralsund. Da der Wind über die Woche recht unstabil ist, haben wir unseren gestrigen Plan noch mal geändert und streben für heute Lohme im Nordosten von Rügen an – wenn es gut läuft, eventuell auch Sassnitz. Auf jeden Fall werden wir die berühmten Rügener Kreidefelsen umsegeln und von der Wasserseite betrachten – ein Bild davon wird dann heute abend veröffentlich.

Da ein Mitsegler noch eine Uni-Klausur schreiben muss, teilen wir uns in den Fahrtverbund von gestern auf: fünf Schiffe laufen vorweg, die restlichen zwei laufen nach Beendigung der Klausur um 10.30 Uhr aus.

Heute abend wissen wir dann mehr, wohin es uns verschlagen hat. Zunächst over an out.

Tag 2 – Greifswald -> Stralsund

Der Segelgott hat Nachsicht mit uns und hat uns heute einen fantastischen Segeltag geschenkt. Um 9:15 Uhr sind wir in Greifswald ausgelaufen, um die Brückenöffnung um 10:00 Uhr zu erwischen. Nachdem alles optimal lief und die Brücke fast schon in Sichtweite war, kam bei einem Schiff plötzlich der Kühlwasseraustritt zum Erliegen – Mist. Mit Glück im Unglück passierte dies direkt bei einem Hafen, sodass die havarierte Yacht gesichert werden konnte – eine zweite kam unterstützend zur Hilfe, die restlichen nahmen die geplante Öffnung.
Glücklicherweise war das Problem schnell lokalisiert und dann auch behoben – nachdem morgens der Seewasserfilter gereinigt wurde, wurde der Ansaugtopf nicht fest genug zugeschraubt, womit Luft angesogen wurde. Die zwei Schiffe konnten wieder auslaufen und die Brückenöffnung um 11 Uhr nehmen.
Im Bodden herrschten dann optimale Segelbedingungen, womit die zwei zurückliegenden Yachten zu den anderen aufschließen konnten und wir uns alle an der nächsten Klappbrücke (Ziegelgrabenbrücke Stralsund) trafen. Der Einlauf im Stralsunder Cityhafen verlief gegen 16 Uhr für alle unproblematisch. Hier liegen wir nun mit Blick auf die Gorch Fock I und das Ozeaneum.
Plan für morgen: Klindtholm auf Mön

Für heute over and out.

Tag 1 – Greifswald-Bodden-Greifswald

Greifswald-Bodden-Greifswald

Dies ist der Törn der Erstmaligkeiten. Heute sind wir von Greifswald aus in den Bodden gesegelt, haben dort Manöverübungen gemacht und liegen nun wieder in Greifswald.

Doch von vorne: Wie gestern schon berichtet, fehlte uns noch ein Schiff. Dieses konnten wir heute Mittag übernehmen – letztendlich dann doch erstaunlich schnell – und die dreiköpfige Crew hat sich schnell wohlgefühlt.
Aufgrund der Wetterprognosen haben wir uns dazu entschlossen, heute keinen langen Schlag zu machen, sondern uns erstmal mit den Schiffen vertraut zu machen. Da der Fluss Ryck, an dem die Marina Greifswald liegt, zu schmal dafür ist, mussten wir hierzu offenes Gewässer erreichen – sehr idyllisch durch die Wiecker Klappbrücke, die noch von Hand betätigt wird.

Nachdem wir gestern doch noch lange auf den Beinen waren, wird es heute auf den Schiffen etwas ruhiger zugehen – schließlich heißt es morgen früh zeitig aufzustehen, da um 9:15 Uhr ausgelaufen wird. Zielmarke für morgen ist der Stralsunder Stadthafen.

Für heute over and out.

10.9.21 – Anreise

Heute um 15:00 Uhr setze sich der Bus in Bewegung. Unglaublich aber wahr – wir dürfen trotz Corona unseren diesjährigen Segeltörn antreten. Bis zum Rastplatz Bispingen hatten wir immerhin eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 35 km/h. Dort gab es einen Fahrerwechsel und zum Glück waren anschließend auch die Straßen freier, sodass wir flüssig durchkamen. Ankunft am Stützpunkt: 21:00 Uhr. Leider ist der Parkplatz reichlich weit vom Steg entfernt, sodass es anschließend zunächst ‘schleppen’ hieß. Nach und nach beziehen nun alle Crews ihre Schiffe. Alle? Nein, denn ein Schiff steht uns erst ab morgen zur Verfügung. Ach ja – und die Crews wurden auch noch mal neu zusammengewürfelt, sodass wir morgen mit 7 Schiffen starten.

Für heute over and out.

Ankündigungen

Anmeldung für den zukünftigen 5.Jahrgang:
Alle Informationen zum Anmeldeverfahren sowie der Download der Anmelde-Unterlagen befinden sich hier. Anmeldungen sind bis zum 15. Juni 2021 möglich.

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