Beiträge und Aktionen der Europaschule

Logoideen einer 10. Klasse in Kunst

Aktuelle Aktivitäten der Goetheschule im Bereich der Europaschule

Die Goetheschule ist im Bereich der internationalen Unternehmungen weiter sehr aktiv. Neben den jährlich wiederkehrenden Studien- und Austauschfahrten, laufen umfangreiche ERASMUS+ Lehrer- und Schülerprojekte und viele Veranstaltungen, die den Schulalltag bereichern.

Das von europäischer Seite finanziell geförderte Schülerprojekt ERASMUS+ geht inzwischen ins zweite Jahr. Viele Reisen nach Tschechien, Frankreich und Spanien sind durchgeführt bzw. geplant und der Abschlussbericht zum Thema Jugendarbeitslosigkeit und Fachkräftemangel in naturwissenschaftlich geprägten Berufsfeldern rückt für die betreuenden Lehrer, Herrn Imhof und Herrn Aderjahn, näher. Der Kontakt zu Schülern aus dem Ausland stellt eine Bereicherung der eigenen Lebenswelt für die Goetheschüler dar.

Auch das zweite ERASMUS+ Projekt, an dem 12 Lehrer der Goetheschule mitwirken, wurde mit einer Summe von fast 31.000€ genehmigt. Mit dieser Summe werden die Fahrtkosten, Kurskosten und Unterbringungskosten der Teilnehmer an Fortbildungen im Ausland unterstützt. Die beteiligten Lehrer fliegen nach Malta, Island, Spanien, England oder Guadeloupe, um sich mit Kollegen aus anderen Ländern zu gemeinsamen Fortbildungen im Bereich „interkulturelles Lernen“ zu treffen und auszutauschen. Dabei stehen auch Ideen zur Umsetzung an der Goetheschule im Mittelpunkt, z.B. der Umgang mit Heterogenität und Diversität, das Erlernen von Toleranz, das friedliche und soziale Miteinander, die Integration von Sprachlernschülern, Projekte zum internationalen Austausch. Zusätzlich sollen individuelle Kompetenzen gefördert werden wie Sprechfertigkeiten, Abbau von Stereotypen und Strategien zu Problemlösungen.Die Teilnehmer sind Multiplikatoren für die Goetheschule und das Umfeld und sind verantwortlich für die Weitergabe der Erkenntnisse und die Umsetzung in Strukturen und Prozesse der Goetheschule.

Mit dem Titel der Europaschule hat die Goetheschule seit 2015 viele den Unterricht begleitende Veranstaltungen durchgeführt:

– Herr Köster hat mit seinem Politik Oberstufenkurs an einer Diskussionsveranstaltung zur Zukunft Europas auf Einladung von Ministerpräsident Weil teilgenommen.

– Herr Grün hat den Bundestagsabgeordneten Sven Kinder zu einem Gespräch in die EP1 eingeladen.

– Herr Kämmerer hat an der offiziellen Feier der Städtepartnerschaft mit Bristol teilgenommen, da unserer Englischaustausch bereits seit 25 Jahren besteht.

– 4 Kollegen haben Schüler zu einem internationalen MINT-Wettbewerb in Moskau begleitet.

– Das Theaterstück „Verrücktes Blut“ von Herrn Warnecke hat zu großen (schulinternen) Diskussionen zum Migrationsaspekt geführt.

– Herr Menkens nimmt regelmäßig an den Fachtagungen des „Netzwerkes Europaschulen in Niedersachsen“ teil.

– Die Fachgruppe Politik hat das europäische Planspiel „Brüssel ins Klassenzimmer verlegt“ mit Klassen durchgeführt und die Asyl- und Flüchtlingspolitik mit dem Europaabgeordneten Bernd Lange direkt diskutiert.

– Frau Ulbricht hat mit einer Klasse in Zusammenarbeit mit der Leibniz Universität Hannover ein Projekt zur indigenen Bevölkerung im Regenwald durchgeführt.

– Herr Aderjahn und sein Oberstufenkurs sind Gewinner des Videowettbewerbs „Euroscola 2018“ des Europäischen Parlaments. Eine fantastische Leistung!!!

– Herr Schneemann begrüßt immer wieder Lehrkräfte aus anderen Ländern (Russland, Polen, Frankreich, Spanien…), die für kurze Zeit im Unterricht hospitieren.

– Herr Grün und Frau Ulbricht fahren für 3 Tage auf eine Studienfahrt des Kultusministeriums nach Brüssel.

An dieser Stelle möchte ich mich herzlich bei allen Kollegen (besonders der Fachgruppe Politik) und Schülern bedanken, die den internationalen Gedanken in die Goetheschule tragen und somit der Motor der Europaschule sind.

Das zur Europaschule passende Bild ist von Viktor Vlassov aus der 8b, der damit den 1. Preis eines Kunstwettbewerbs im letzten Jahr gewonnen hat.

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Andere Länder, andere Sitten

Schüler des 9. Jahrgangs der Goetheschule Hannover unterrichteten eigenständig und sehr motiviert ihre Mitschüler während des interkulturellen Sprachentag.

Am 27.02.2019 absolvierte der 9. Jahrgang den interkulturellen Sprachentag. Zunächst trafen sich die Schüler in der Aula, wo die Schüler Eda und Emre aus dem 10. Jahrgang über das Thema „offene Gesellschaft“ referierten. Anschließend präsentierte Frau Ulbricht die Ergebnisse einer Umfrage aus den Jahrgängen 8-10 zum Migrationshintergrund der Goetheschüler. An dieser Stelle wurde deutlich, dass die Goetheschule sehr heterogen und vielfältig ist und viele Schüler in Deutschland geboren wurden, jedoch die Eltern häufig aus anderen Ländern stammen, so dass zu Hause häufig noch andere Sprachen gesprochen werden. Herr Menkens ordnete den Tag im Rahmen der Europaschule ein und erklärte die besondere Bedeutung der persönlichen Identität eines jeden Schülers. Die nationale Identität, also die Sichtweise auf Deutschland, wird wesentlich von der persönlichen Identität beeinflusst. Diese wird jedoch nicht nur von der Herkunft bestimmt, sondern auch von Faktoren wie Freunde, Familie, Schule, Interessen, etc.

Ein zentrales Ziel der Europaschule ist die Stärkung des internationalen Gedankens und dieser Tag trägt dazu bei. Bereits der Namensgeber der Goetheschule erkannte: „Wer fremde Sprachen nicht kennt, weiß nichts von seiner eigenen.“ Daher waren die Schüler gefordert als Experten ihres bzw. des Heimatlandes ihrer Eltern. Sie erklärten den Mitschülern aus den Parallelklassen ihre Geographie, Geschichte, Kultur und Sprache, die dann für die ganze Klasse präsentiert wurden.

In der letzten Stunde endete der Tag mit einem Vortrag und anschließender Diskussion mit Frau Steckelberg von der Landeshauptstadt Hannover aus dem Fachbereich Soziales und Integration. Sie arbeitet in der Antidiskriminierungsstelle und erläuterte Zeichnen von Diskriminierung im Alltag.

Dieser abwechslungsreiche Tag ist eine Veranstaltung der Europaschule und soll in Zukunft regelmäßig stattfinden. Einen herzlichen Dank an Frau Ulbricht für die Unterstützung bei der Planung und Durchführung.

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Andere Filme anders sehen – KINEMA 2019

Auch in diesem Jahr nahm unsere Schule vom 1. April bis zum 5. April am Schulkinoprojekt  Kinema teil. Alle teilnehmenden Klassen aus der Normandie (Frankreich), aus Niedersachsen und aus Niederschlesien (Polen) arbeiteten in gemischten Workshops an den Projektfilmen. Dieses Jahr fand diese Begegnung in der Jugendherberge in Osnabrück statt. Die Filme  Twarz (Die Maske) aus Polen,  Phoenix aus Deutschland und  Max et Lenny aus Frankreich wurden behandelt. Am letzten Abend dann gab es das große Finale: Die Schüler stellten ihre Filme oder szenischen Darstellungen den anderen vor.

Voilà: Dies sind die Kommentare der vier Stellvertreter unseres Französischkurses der EP, die an der Projektbegegnung teilgenommen haben…

„Die Zeit in Osnabrück war eine sehr interessante Zeit. Man hat mit vielen verschiedenen Menschen aus verschiedenen Städten und Ländern zusammen gearbeitet, aber auch ,,gewohnt“. Mascha und ich haben uns ein Zimmer mit vier Französinnen geteilt. Anfangs war ich mir nicht sicher, ob es nicht etwas komisch werden würde. Im Nachhinein war es eine sehr schöne Zeit, denn wir haben uns alle gut verstanden, obwohl wir nicht die gleiche Sprache sprechen. Das Projekt war eine sehr schöne Erfahrung, da man neue Leute und auch ein wenig deren Kulturen kennenlernte. Ich würde jedem empfehlen an diesem Projekt teilzunehmen, da dies eine sehr aufregende und schöne Zeit war.“ – Giovanna, EP3

„Kinema war ein sehr aufregendes Projekt. Vor allem fand ich es herausfordernd, da man bei diesem Projekt seine Komfortzone verlassen musste. Die Herausforderung, ein Video mit fremden Schülern zu drehen, die eine andere Sprache sprechen als ich, machte es für mich auch zu einem spaßigen Projekt. Das Filmen und die Organisation des Videos selbstständig bestimmen zu dürfen, gefiel mir sehr. Dadurch konnten wir unserer Kreativität freien Lauf lassen. Wir knüpften Kontakte und trauten uns Dinge, die wir sonst so im Alltag nicht tun würden.“ – Michael, EP6

„Das Kinema-Projekt 2019 hätte nicht besser sein können. In so einer kurzen Zeit habe ich viele neue Leute aus verschiedenen Kulturen kennengelernt, die von Anfang an offen und hilfsbereit waren. Innerhalb der Arbeitsgruppen habe ich gelernt, wie man mit komplett neuen Leuten arbeitet, und so kamen wir zu einem guten Ergebnis. Dazu entwickelte ich ein besseres Gefühl für die französische Sprache, wodurch ich mich nun sicherer fühle und mein Interesse für die Sprache deutlich gestiegen ist.
Ich bedanke mich vielmals für diese Erfahrung und kann es nur jedem empfehlen!“ – Vedat, EP3

„Fünf Tage reichten, um Menschen aus verschiedenen Ländern mit unterschiedlichen Sprachen und Kulturen kennenzulernen, mit ihnen zu arbeiten und innerhalb der Gruppen einfach unglaublich viel Spaß zu haben. Zuerst war alles total fremd – man kannte niemanden und musste sich öffnen, um Kontakt aufzubauen. Wir Mädchen waren in unserem großen Zimmer die einzigen Deutschen, was im Nachhinein aber gar kein  Problem mehr war. Alle Schüler in Osnabrück waren von Anfang an offen, hilfsbereit und kontaktfreudig. Die Zeit war durch die Erfahrungen spannend, aufregend und im Allgemeinen einfach großartig.
Ich würde jedem, der diese Möglichkeit erhält, empfehlen, an solch einem lebendigen und interessanten Projekt teilzunehmen!“ 

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Diskussion über die Banlieue auf Kursfahrt zum Eiffelturm

Der Leistungskurs von Frau Hölscher hat auf seiner Kursfahrt nach Paris nicht nur die vielen und wirklich schönen Sehenswürdigkeiten genossen, sondern auch eine Einladung von der Konrad Adenauer Stiftung (KAS) zum deutsch-französischen Meinungsaustausch angenommen.

Natürlich stehen bei Kursfahrten nach Paris die Klassiker auf dem Programm, die meistens auch halten, was sie versprechen: Eiffelturm, Louvre und weitere Museen mit Weltruf, Notre Dame, Sacre Coeur. Zu nennen ist auf jeden Fall auch der Charme, den die einzelnen Viertel in ihrer Vielfalt versprühen und die man bestens bei einem Einkaufsbummel erlebt.

Um die Diskussion über Vielfalt handelte es sich auch bei unserem Besuch im Büro der KAS am Champs Élysée. Die KAS ist eine politische Stiftung, die der CDU nahe steht und die sich um den Gedankenaustausch von staatlichen Institutionen, Parteien und privaten Organisationen bemüht. Fast alle Parteien im Bundestag haben eine eigene Stiftung, die sich auch um die politische Bildung von Bürgern und somit auch Schülern kümmert. Auf Einladung des Leiters Dr. N. Galetti bekamen wir die Möglichkeit, die Arbeit einer Stiftung erklärt zu bekommen und über die aktuelle deutsch-französische Beziehung zu sprechen und besonders einen Einblick in die französische Politik aus französischer Perspektive zu erhalten. War diese Begegnung bereits eine Abwechslung von den üblichen eher touristischen Aktivitäten, wurde der Eindruck am Donnerstagabend, den 28.9.2017 noch übertroffen.

Die 22 Schüler und die beiden begleitenden Lehrkräfte wurden in das Collège des Bernardins, das durch seine historische Bedeutung und seine sehr aufwendig modernisierte Architektur ein wenig Ehrfurcht aufkommen ließ, zu einer von der KAS organisierten und durchgeführten Podiumsdiskussion im kleinen Kreis eingeladen. Das Thema war sehr passend in Hinblick auf das Seminarfach und reiht sich in die Veranstaltungen der Europaschule Goetheschule ein: Französische und deutsche Vorstädte – Gemeinsamkeiten und Unterschiede. Welche Handlungsoptionen bestehen?

Die Teilnehmer kamen von beiden Seiten des Rheins und die Beiträge wurden simultan in die jeweilige Sprache auf das Audiosystem übersetzt, das unser Kurs natürlich (!) nicht benötigte. Aus der deutschen Perspektive referierten Prof. Dr. Rüttgers, Ministerpräsident a.D. von NRW und ehemaliger Bundesminister unter Helmut Kohl sowie Frau Schwarzer als Mitglied des Bundestages des Wahlkreises Berlin-Neukölln. Auf französischer Seite wusste besonders Frau Unal zu gefallen, die Städteplanerin in der Banlieue Seine-Saint-Denis ist. Nach der knapp zweistündigen Vorstellung wurden noch Getränke und Finger  Food gereicht und auch das ein oder andere Gespräch geführt. Dabei haben sich unsere Goetheschüler vorbildlich und sehr interessiert von ihrer besten Seite gezeigt.

An dieser Stelle möchten wir uns nochmals herzlichst für die Einladung zu dieser sehr informativen und für uns beeindruckenden Veranstaltung der KAS bedanken, die unseren (europäischen) Horizont erweitert hat und uns lange in Erinnerung bleiben wird.

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Bundestagsabgeordneter besucht die Goetheschule

Der Bundestagsabgeordnete Christian Kindler von Bündnis 90 / Die Grünen besuchte die Klasse EP1, da während der Klassenfahrt nach Berlin ein Besuch nicht geklappt hatte. Es handelt sich hierbei um einen weiteren Programmpunkt der Europaschulaktivitäten der Goetheschule.

So grün wie seine Regenjacke kam Sven-Christian Kindler am Mittwoch, den 07.06.2017, in unsere Klasse: Den Weg zum Schulgebäude legte er nämlich mit dem Fahrrad zurück, wie es sich für ein echtes Mitglied seiner Partei gehört. Kurz zur Person: Herr Kindler ist seit 2009 Mitglied des deutschen Bundestages und seit 2014 Haushaltspolitischer Sprecher seiner Partei, Bündnis 90/ Die Grünen.

Wie er berichtete, fand er seinen Weg zur Politik schon relativ früh, wohl auch durch die Arbeit mit Pfadfinder*innen, bei der er sowohl lernte, reflektierter mit der Natur umzugehen, als auch soziale Gerechtigkeit zu schätzen.

Nachdem alle zehnten Klassen eine Woche zuvor bereits die Möglichkeit hatten, mit dem gesamten Jahrgang eine politische Diskussion mit dem SPD-Politiker und Europaparlamentsabgeordneten Bernd Lange zu führen, bei der wir mehr über den EU-Alltag erfuhren, so konnte uns, der EP1, nun der Alltag im Bundestag nähergebracht werden. Wir bekamen allgemeine Eindrücke über verschiedene Sitzungen und über das Verhältnis zwischen den verschiedenen Parteien zu hören und konnten das Bild des Bundestages, den wir auf unserer Abschlussfahrt nach Berlin besichtigt hatten, in unseren Gedanken vervollständigen.

Aber natürlich drehte die Stunde sich auch um aktuelle politische Probleme, sowie auch um Sven-Christian Kindlers Meinung und Einstellung zu einigen Themen. So wurde von Konflikten innerhalb der Partei, über Auslandseinsätze der Bundeswehr, Koalitionsverträge und die Frauenquote bis hin zu Bertolt Brecht über vieles gesprochen.

Auch, dass Regieren kein Selbstzweck sein sollte und die Freiheit Europas nicht selbstverständlich ist, wurde von Herrn Kindler hervorgehoben.

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Das Europäische Parlament ganz nah

Am 30.05.2017 war der Abgeordnete des Europäischen Parlaments Bernd Lange zu Besuch in der Aula und diskutierte mit den Schülern der EP. Im Rahmen der Europaschulaktivitäten der 10. Klassen bildete dieser Besuch den Schluss- und Höhepunkt des Schuljahres.

Nach einleitenden Worten zur EU und zur Vita von Bernd Lange durch Herrn Schön, stellte Herr Menkens als Moderator der Veranstaltung die Aktionen im Rahmen der Europaschule vor. So finden sich neben dem fremdsprachlichen Fachunterricht mit einigen Projekten (KINEMA) und Wettbewerben (Wettbewerb Fremdsprachen, Big Challenge) und den vielen Austauschvorhaben auch die aktuellen ERASMUS+-Projekte unter der Leitung von Herrn Imhoff und Herrn Aderjahn. Die EP6 hat im Kunstunterricht schulinterne Logos angefertigt und die EP3 hat mit Ministerpräsident Weil eine Diskussion zur Europapolitik im Sparkassenforum geführt. Zu Beginn des Schuljahres haben alle 10. Klassen eine Aktion zum Europäischen Sprachentag durchgeführt, bei der die Muttersprachler anderer Sprachen ihr Land, ihre Sprache und ihre Kultur den Mitschülern vorstellten.

Der sehr erfahrene und langjährige Abgeordente Bernd Lange stellte kurz anhand vieler alltäglicher Berührungspunkte die vielfältige Aufgabengebieten des Europäischen Parlaments vor und betonte das Ziel, dass die globalen Arbeitsbedingungen verbessert werden müssten, um einige Probleme in der EU zu lösen. Dabei appellierte er auch an die Schüler, die positiven Werte (Freiheit und Toleranz) entsprechend zu vertreten. Die anschließende Fragerunde nutzen die Schüler, um persönliche Stellungnahmen von Herrn Lange zu Themen wie das Tragen von Kopftüchern, die Massentierhaltung, aber auch zur Sicherheitspolitik und Zukunft der EU zu erhalten und zu erörtern.

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Europaschule diskutiert das aktuelle Europa

Angehende Politik-Leistungskurs Schüler aus der EP3 diskutierten mit Minsterpräsidenten Weil über die derzeitige Situation der Europäischen Union. Es handelt sich dabei um einen weiteren Programmpunkt im Rahmen der Europaschule.

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Aus ganz Niedersachsen, von Helmstedt bis nach Buxtehude, kamen Schüler aus 20 Schulen am Dienstag in Hannover zusammen, um im Sparkassen-Forum am Schiffsgraben mit dem niedersächsischen Ministerpräsidenten Stephan Weil (SPD) über den Zustand der Europäischen Union zu reden. Anlass war der 60-jährige Geburtstag der EU. Neben dem Ministerpräsidenten stand die Sozialwissenschaftlerin und Europaexpertin Prof. Ulrike Guérot von der Donau-Universität Krenz als Vertreterin der Forschung auf dem Podium. Die Schüler konnten sich über ihre Smartphones direkt an der Diskussion beteiligen und ihre Fragen stellen.

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Aus der Goetheschule hatten sich zehn angehende Politik-LK-Schüler aus der EP3 für die Veranstaltung erfolgreich beworben. Diskutiert wurde über aktuelle Probleme und Krisen (Brexit, Rechtspopulismus, Solidarität innerhalb der EU-Staaten, Türkei, Flüchtlinge). Dabei wurde aber von beiden Diskussionspartnern betont, wie wichtig die EU für den Wohlstand und den Frieden in Europa ist.

Ankündigungen

Fachkonferenzen:
Nach den Herbstferien beginnt die Runde der Fachkonferenzen. Außer Chinesisch finden die Konferenzen mittwochs ab 15 bzw. 17 Uhr statt. Näheres finden Sie im Kalender.
Theater: Katzelmacher:
Theaterstück von Rainer Werner Fassbinder, Regie Holger Warnecke, Aula Wunstorfer Str. 14, Premiere am 24. Okt. 2019, außerdem am 25. / 26. Okt. und 6. / 7. / 8. Nov., jeweils 19:30 Uhr; zudem im Klecks-Theater, Kestnerstraße 18, am 31. Okt. / 1. Nov., jew. 19:30 Uhr; Karten 5,- / 8,-

Nächste Termine

13Nov

Matheolympiade

0:00 - 23:59

Schulleben

Invention – erfinde es neu!

Unterrichtsprojekte
8.11.2016

Visualisierung von Musik

Unterrichtsprojekte
16.03.2017

Dido and Aeneas

Bemerkenswertes
1.09.2017