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(Probe-) Alarm an der Goetheschule!

Ein reges Treiben herrschte in der Außenstelle des Gymnasiums Goetheschule, als am 08.10. die Alarmglocken ertönten. Die rund 360 Schülerinnen und Schüler wurden von ihren Lehrkräften sicher aus dem Gebäude geführt und an die zu Schuljahresbeginn besprochenen Sammelplätze begleitet. Doch dieses Mal war irgendwas anders, als bei den sonst jährlich stattfindenden Evakuierungsübungen: Nach dem Versammeln auf dem Schulhof konnte man die Feuerwehr-typische Martinshorn-Tonfolge hören und bereits kurze Zeit später trafen drei Fahrzeuge mit Blaulicht und Martinshorn unter dem Applaus der Schülerschaft auf dem Schulhof ein.

 

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Aus den Fahrzeugen sprangen freiwillige Kameradinnen und Kameraden der Ortsfeuerwehr Stöcken, die schnell handelten: Zwar waren alle Schülerinnen und Schüler vollzählig aus dem Gebäude evakuiert, es wurden aber noch zwei Lehrkräfte vermisst. Die Feuerwehrmänner und -frauen bauten einen Löschangriff auf und retteten die beiden Lehrkräfte unter Atemschutz aus der Spieleausgabe.

 

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Die Schülerinnen und Schüler bildeten unterdessen einen großen Kreis um den Ort des Geschehens und konnten so hautnah mit dabei sein und echten Feuerwehrleuten bei der Arbeit zusehen.
Obwohl anfangs alles ziemlich echt aussah, handelte es sich hierbei lediglich um eine Übung. Lehrer und Feuerwehrmann Daniel Imhof verknüpfte die jährlich vorgeschriebene Evakuierungsübung erstmals gemeinsam mit der örtlichen Feuerwehr aus Stöcken und arbeitete in enger Abstimmung ein Schadenszenario aus. So konnte die Feuerwehr unser Gebäude auch besser kennenlernen, um im Ernstfall vorbereitet zu sein.

 

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Nach dem Ende der Übung wurde die angebrochene Unterrichtsstunde von den Schülerinnen und Schülern genutzt, indem sie der Feuerwehr beim Abbau und beim Aufräumen halfen oder sich die einzelnen Geräte und Fahrzeuge zeigen ließen. Ganz besonders beliebt war es, einmal im großen Feuerwehrfahrzeug zu sitzen oder einen schnellen Schnappschuss mit einem echten Feuerwehrmann (oder einer echten Feuerwehrfrau!) zu schießen.

 

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Ganz besonderer Dank gilt den Kameradinnen und Kameraden der (freiwilligen!) Feuerwehr, die uns in ihrer freien Zeit die Arbeit der Feuerwehr etwas näher gebracht haben und dem Junior-Schulsanitätsdienst für die erste Versorgung von Frau Pospiech und Herrn Dr. Burmeister, die in die Rolle der „Verletzten“ geschlüpft sind.

 

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Text: Daniel Imhof

Bilder: Constanze Krohne