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Kartenverkauf für Girlsnightout läuft

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Noch unschlüssig? Hier informieren, warum man Girlsnightout nicht verpassen sollte...

Lesen Sie hier einen Vorbericht von Jochen Hengst.

Der Fernsehsender H1 hat einen Bericht über die Inszenierung gesendet.

Hören Sie hier ein Interview mit Holger Warnecke, das er am 17.1.2013 dem Sender Deutschlandradio Kultur gab.

DUMM GELAUFEN, NORWAY TODAY, DER STREIT, EMILIA GALOTTI, WOYZECK - so lauten die Titel der Inszenierungen mit Jugendlichen der Goetheschule aus den letzten fünf Jahren. Ihr gemeinsamer Nenner: Unterschiedlichste Stoffe wurden mit neuen ästhetischen Ausdrucksformen ins Gegenwärtige transformiert. Mit kleinen oder großen Besetzungen entstanden Inszenierungen, die sich der Formensprache aus Schauspiel, Tanz und Musik bedienten.
In der neuesten Inszenierung der Theater-Ag wird wieder konsequent mit dem Potential aller Beteiligten gearbeitet - die jeweiligen Kompetenzen der vier Darstellerinnen (von Musik über Tanz, Sport, Sprachen ...) fließen in den Inszenierungsprozess ein und lassen dadurch eine enorm vitale Improvisationsmasse entstehen. Das spiegelt sich in den Ergebnissen.
Mit GIRLSNIGHTOUT kommt nun ein Stoff auf die Bühne, der erneut ästhetisch und inhaltlich nicht nur für das Publikum der Goetheschule, sondern eine breitere hannoversche Öffentlichkeit von Interesse ist.
Was Theater und Darstellendes Spiel theaterästhetisch in einem Gymnasium zu leisten vermag, spiegelt sich in der Machart dieser GIRLSNIGHTOUT-Produktion. Thematisch ist diese Inszenierung in zweifachen Hinsicht am Puls der Zeit: Im Hinblick auf den Deutsch-Kanon der Oberstufe setzt sie sich auf moderne Art mit Gegenwartsdramatik auseinander und liefert eine interessante Kontrastfolie zu Kristian Krachts Roman "Faserland", der Zentralabitur-Stoff ist. Auch im Hinblick auf das schulisch-pädagogisch wichtige Thema der Reifung und Herausbildung von Identität liefert GIRLSNIGHTOUT reichlich Material für jüngere und ältere, weibliche und männliche Zuschauer.
Das Publikum bekommt in 90 Minuten (plus Pause) eine sehr musikalische, vielfältige und lebendige Inszenierung zu sehen, in der auf einen modernen Stoff mit ästhetischen Ausdrucksformen der Gegenwart reagiert wird: Video und Loop-Station spielen ebenso eine zentrale Rolle wie Tanz, Gesang und Choreographie.
Holger Warnecke