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Die Segel-AG on tour

Tag 8 - Angekommen!

Bagenkop_HHafen

Nachdem wir heute morgen um 5 Uhr in Bagenkop ausgelaufen sind, sind wir nun wieder im Heimathafen angekommen. Nun heißt es packen, putzen, Schiff übergeben und dann ab zum Zug, damit wir dann heute abend hoffentlich pünktlich wieder in Hannover eintreffen.

Eine tolle Woche neigt sich dem Ende - Zeit, eine erste Träne zu verdrücken. Bis zum nächsten Jahr, Ostsee. Wir kommen wieder!

Tag 7 Dyvig - Bagenkop:
Dyvig_Bagenkop

Wieder mal ein Tag, an dem von (fast) allem etwas dabei war - die fehlende Komponente (den Regen) haben wir aber

nicht vermisst (bis auf Robert, der eine erhöhte Luftfeuchtigkeit zu schätzen weiß).
Zu Beginn genossen wir die Fahrt durch den Als-Sund, der uns nach Sonderburg führte. Dort kamen wir leider 5 Minuten zu spät an, sodass wir 25 Minuten auf die nächste öffnung der Klappbrücke warten mussten.

Sonderborg_Klappbrücke
Hinter Sonderburg wartete die Flensburger Förde auf uns, die sich vom gestrigen Wind deutlich beruhigt hatte und uns so freundlich erwartete - eine leichte Brise von Raumschots.
So schön die Durchfahrt durch den AlsSund war, so unspektakulär war die Navigation nach Sonderburg - der nächste

Wegepunkt hieß schon Bagenkop Havn, unser heutiges Ziel, auf das wir unter Spinnerker zuhielten (zumindest bei

denen, die keine maroden Segel hatten - bei einer Crew ist das Segel leider gerissen).

Bagenkop_Havn
Morgen früh geht es dann zeitig (um 5:00 Uhr) los - der finale Ritt über die Welle in den Heimathafen Heiligenhafen.

 

Tag 6 - Wind, Wind, Wind in Dyvig:
Dyvig

Kaum ist der Wind da, schon ist er einigen unseres Seglerverbands zu viel, sodass wir den heutigen Tag in Dyvig

verbringen und die nassen Klamotten des gestrigen Tages trocknen.

Wäsche trocknen
Wenn schon keine seglerischen Aktivitäten, so wird die Zeit im Wesentlichen unter Deck verbracht und die mit

mitgebrachten Spiele kommen zum Einsatz, da man draußen doch recht durchgeweht wird.

Dyvig_Bucht
Um das Logbuch auch heute zu füllen, hier auch noch das Crewfoto, das wir im Hafen von Svendborg geschossen haben.

Crewfoto
Morgen geht es dann dirket nach Bagenkop, um dort einen guten Absprung für Freitagmorgen nach Heiligenhafen zu haben.

Tag 5 - Endlich Wind!

Svendborg_Dyvig
Da ist er nun endlich, der lang ersehnte Wind. Kaum, dass wir den SvendborgSund verlassen haben, kamen die Segel

raus und die Schiffe wurden auf die Backe gepackt.

Jess_am_Ruder

Dabei wurden wertvolle Erfahrungen gemacht, was passiert, wenn ein Schiff sich plötzlich nicht mehr in der Waage befindet.

Schräglage
Leider gesellte sich dem wind auch Regen - mal wieder. Eine der Crews vermeldete sogar Hagel. Natürlich konnte das

unsere Laune nicht trüben und die Stimmung war nicht klein zu kriegen. Drei von der Tankstelle
Wie dem auch sei - abends kamen alle völlig durchnässt in Dyvig an und konnten sich auswringen. Andere konnten von Wasser nicht genug bekommen. :-)

Robert_in_Pfütze

Für morgen ist noch mehr Wind angesagt - als Ziel haben wir uns hierfür Maasholm in der Schleimündung ausgesucht.

Tag 4 - Vejro-Svendborg:
Ein Tag mit etwas von allem: Regen, Nebel, Wolken, Sonne, Strömung, ein bisschen Wind. Aber auch leider nur ein

bisschen.

Vejro_Svendborg
Ausgelaufen um 9:00 Uhr in Vejro waren wir guter Dinge und hielten auch schon alle unseren Spinnerker, bzw.

Gennerker bereit. Spinnerker sind sehr bauchige Segel, die vor allem bei Rücken- und Seitenwind eingesetzt werden -

und meistens schön aussahen.

Bei den einen stand der Spi schon...

Spi_steht

während die anderen noch übten :-)

Spi_fällt
Auf dem Weg zwischen Vejro und Omo hatten wir etwas Begleitung von Schweinswalen, die neben dem Schiff herschwammen. Wie Kimmy sagt: "Die machen immer ganz niedlich 'Pfffft'".

Flipper
Leider schlief der Wind ein, sodass ein Stück unter Motor zurückgelegt werden musste. Beim Queren des Fahrwassers im großen Belt war die Strömung sogar so groß, dass wir uns mehr zur Seite denn geradeaus bewegten. Dafür hatten wir einen netten Blick (wenngleich im Nebel liegend) auf die Große-Belt-Brücke.
Auf der Ostseite von Langeland kam uns dann ein Traditionssegler vor die Linse.

Traditionssegler
Immer wieder versuchten wir, die Segel herauszukramen, aber leider mussten wir auch stets kapitulieren und den Motor bemühen.
Diese Strapazen entschädigte der Anblick, als wir in den Svendborg-Sund einliefen, den wir mit gemütlicher

Geschwindigkeit durchquerten, um um 17:00 Uhr im Hafen von Svendborg (mitten in der Stadt) an die Leine zu gehen.

SvendborgSund
Die Planungen für morgen sehen vor, dass der Wind nun tatsächlich mal auffrischen soll (immerhin bis auf 4

Windstärken), sodass wir uns das 40 Meilen entfernte Dyvig auf der Insel Als als Ziel genommen haben.

 

Tag 3, die Zweite - Vejro: Luxus pur

Angekommen, oder besser: gefunden. Denn heute hatten wir mit vielen Widrigkeiten zu kämpfen. Kurz nach dem Auslaufen aus Spodsbjerg stellten wir fest, dass die Sicht doch eingeschränkter war, als wir vermutet hatten.

Da auch kein Wind da war, schloss sich das Segeln aus und wir tuckerten unter Motor.

130519_2_Seetag
Beim Queren des Fahrwassers hörten wir nur 'Tröööööt', 'Tröööööt'- ein Großschiff, das auf sich aufmerksam machte. Zum Glück war unser Abstand schon groß genug, sodass wir das Schiff nur als Geisterschiff im Nebel wahrgenommen haben.

Nebel
Das Wetter klärte etwas auf und damit kam auch der Wind hervor, sodass wir die Segel setzen konnten. Eine große

Freude und Wohltat für alle, denen inzwischen die Ohren vom Motorengeräusch brummten. Da der Wind sich gegen uns wendete, blieb uns nur die Kreuz als Konter. Leider war es dann doch nicht möglich, unter Segeln in den Hafen

einzulaufen, sodass wir unter Motor in Vejro ankamen und einen sehr schönen Hafen vorfanden.

Vejro_Hafen
Nach der wohlverdienten Stärkung hatte auch eine Sonne ein Einsehen mit uns und zeigte sich, sodass die

heißersehnten sportlichen Aktivitäten beginnen konnten: Spaziergang am Strand, Schwimmen in der kalten Ostsee,

Volleyball auf dem Rasenplatz, Klettern auf dem Piratenschiff.

Vejro_Piratenschiff

 

Vejro_VB

 

Vejro_Hühnerhaus

(Selbst die Hüher haben hier luxuriöse Unterkünfte.)

 

Damit es keinen Muskelkater gibt, wurden die müden Glieder unter einer heißen Dusche gepflegt - wohlgemerkt in

Duschen mit integrierter Fußbodenheizung und unbegrenzter Duschzeit (wir waren bislang nur Duschzeiten von 3 Minuten gewohnt).

Duschraum_Vejro
Nun geht's ab in die Koje - morgen wartet ein anstrengender, weil langer, Tag auf uns: es geht nach Svendborg.

Tag 3 - Vejro, wir kommen!
Die Entscheidung ist gefallen - es geht heute auf Herrn Wendorfs neue Lieblingsinsel - Vejro). Nachdem sie für uns im letzten Jahr eher einen Nothafen in schwerer See darstellte, fanden wir heraus, dass die Insel alles zu bieten hat, was man zum Ausspannen braucht: eine große Freifläche für Fußball oder Volleyball, einen Sand- und Badestrang und auch die sanitären Anlagen sind in einem sehr guten Zustand. Bauen wir drauf, dass sich an diesem Zustand im Laufe des letzten Jahres nichts geändert hat.
Anbei ein Bild der Törnplanung - heute abend wird dann der Track (der tatsächlich gesegelte Weg) nachgeliefert, der naturgemäß sehr von diesen Planungen abweichen wird, da der Wind voraussichtlich aus der gleichen Richtung kommen wird, in der wir unterwegs sind. Es ist also eine Kreuz angesagt.

Planung_Spodsbjerg_Vejro
Derzeit ist das Wetter diesig und der Wind ist auch noch nicht aufgewacht, aber das kann sich ja noch alles zu unseren Gunsten ändern.

 

 

Tag 2 - Heiligenhafen-Spodsbjerg:
Ein schöner Tag neigt sich dem Ende. Heute ging es von Heiligenhafen nach Spodsbjerg. zum Glück blieb der angekündigte Regen aus, nur leider auch die erhofften Winddrehungen und zwischendurch schlief der Wind auch mal ganz ein, um dann aus einer anderen Richtung wieder aufzuwachen.

Route_Tag_1
Morgens um 10:10 Uhr gab es an der Untiefentonne Heiligenhafen Ost den offiziellen Startschuss zur eröffnung des Törn. Leider absolvierte das Team Kochstudio einen Frühstart, weswegen wir einen Strafkringel gefahren sind. Nichts desto trotz liefen wir nach durchschnittlich 6 Stunden in unserem Zielhafen ein.

Törntag_1_2
Nach der wohlverdienten Stärkung (wenngleich natürlich auch auf dem Wasser gekocht wurde und es dort z.B. Milchreis gab) geht es nun noch zum Ausgleichssport in Form von Volleyball.

Törntag_1
Da wir noch keine Wetterprognosen für morgen vorliegen haben, lassen wir die weiteren Planungen noch auf und zukommen.

 

 

1. Tag - Anreise mit eigenem Brot:

In diesem Jahr gilt es für uns Neuland zu betreten: wir sind nicht mit dem Bus sondern mit öffentlichen verkehrsmittel angereist, sprich mit Bahn und Bus.

Um 15.40 Uhr in Hannover gestartet sind wir um viertel vor 9 in Heiligenhafen angekommen. Und bis auf den letzten Zug (Richtung Fehmarn), der hoffnungslos überfüllt war, haben wir keinen Grund zur Klage - alles hat ohen Zwischenfälle geklappt und wir freuen uns schon auf die Rückfahrt.

Aber bis es soweit ist, steht uns eine tolle Segel-Woche bevor. Die Boote sind bereits übernommen und so kann es morgen früh direkt nach dem Frühstück losgehen.