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Segeltörn 2012 - Angekommen!

Tag 7 - angekommen:
War das ein Ritt. Da auffrischender Wind angesagt war, sind wir um 4 Uhr in Spodsbjerg ausgelaufen, Richtung ‚Heimat’ nach Heiligenhafen.Und der Wind frischte auf. Mitten auf dem großen Belt bekamen wir 5-6 Windstärken, in Böen auch 7-8 und Wellen von 2 Metern Höhe. Zum Glück mussten wir nicht gegenan, sondern konnten uns von raumschots pusten lassen.

Tag_7_Spodsbjerg_Heiligenhafen

Um 10:30 Uhr erreichten wir den Hafen und treten nach der Übergabe der Boote die Heimfahrt an.
Für diesen Törn over and out. Pae.

Tag 6:
Da der Wind weiterhin mit 4-5 Windstärken aus West kommen soll, ist auch heute ein moderater Schlag angesagt: wir zielen auf den Hafen Spodsbjerg auf Langeland.

Tag_6_Vejro_Spodsbjerg

Navigatorisch ist diese Strecke zwar keine große Herausforderung, jedoch stellen wir und auf eine schwere See ein, da wir auch gestern schon Wellen um zwei Meter dabei hatten, die wir heute dann bei der Überquerung des großen Belts sicher wiedertreffen werden.

 

Tag 5:
Heute sind wir um 4:30 Uhr ausgelaufen, um – der Wetterprognose entsprechend – möglichst lange den angesagten Südwind auszunutzen, um in Svendborg anzukommen. Leider kam der Wetterumschwung sowohl in der Heftigkeit, als auch im Zeitpunkt viel früher als erwartet und so liefen wir die Insel Vejro an.

Tag_5_Vordningborg_Vejro

Hier wohnt eigentlich kaum eine Menschenseele, es gibt keine Fähre, nur einen kleinen Flughafen, um das ansässige Restaurant zu beliefern. Außerdem bescherte uns diese Entscheidung einen freien Nachmittag, an dem – bei deutlich freundlicherem Wetter – wir auch den Strand und das Volleyballfeld erkunden konnten. Insgesamt war diese Entscheidung sicher kein Verlust.

Tag 4
Wir sind eingeweht. Der Wind steht mit 5 Windstärken aus Westen gegen uns und wir warten darauf, dass er wie angekündigt gegen Mittag auf Nord/NordOst dreht.Dann werden wir voraussichtlich nicht – wie ursprünglich angedacht – bis zur Insel Omo kommen, sondern einen kurzen Schlag bis Vordingborg machen, um dort den Nachmittag in dem schönen Städtchen zu genießen.

Tag_4_Harbolle_Vordingborg

Wer weiß, wohin der Wind uns morgen weht.

Tag 3:
Heute war der Tag der achterlichen Wellen. Obwohl der Wind konstant aus Westen kam, schaukelten uns die Wellen aus Südwesten durch, da das Meer noch die Wellenbewegung des Vortages hatte. Der Wind frische von morgens 3 Windstärken zum Abend hin mit 4-5 Windstärken auf, sodass die Boote mit ihrer Beseglung schon deutlich an ihre Grenzen stießen und das Deck die eine oder andere Spülung erfuhr.
Nach dem gestrigen Tag waren die Crews aber eingeschaukelt, sodass alle den Tag genießen konnten und mit großem Spaß dabei waren.

Tag 3 Warnemünde-Harbolle
Zur Unterhaltung kam auch noch ‚Flipper’ vorbei und ließ es sich nicht nehmen, mit dem Boot ein Wettrennen zu machen: in Klartext heißt das, dass wir ein Schweinswal-Sichtung hatten. Diese Tiere sind sehr pussierlich und machen ganz süüüß ‚Pfffft’ (O-Ton Kimmy).
Wie geplant sind wir abends um 18 Uhr in Harbolle auf Moen angekommen. Nach einer leckeren Stärkung gab es hier dann auch noch ein Volleyball-Match zum Ausklang des Tages.

Tag 2
Heute ging es turbulent her. Das Wetter meinte es gut mit uns und mit 3-4 Windstärken aus NordOst ging es hoch am Wind von Poel nach Warnemünde.
Die Nacht vor Anker (s. Tag 1) war für alle Beteiligten ein tolles Erlebnis – der verpasste Schlaf wurde dann auf der Route nachgeholt.
Hier in Warnemünde liegen wir im neuen Yachthafen – sehr pompös und auf Wüstenstadt gemacht. In der Dusche kommt man sich vor wie bei Alibaba.

Tag 2 Poel Warnemünde
Zum Abendessen durften wir dem Spektakel beiwohnen, dass die AIDA Blu ausgelaufen ist – mit viel Tröten und Winken. Für morgen steht als Fernziel Vordingborg auf dem Plan. Sollten wir zu wenig Puste haben, wird der Minihafen Harbölle avisiert.

Für heute over and out,
Pae

Tag 1

Auch in diesem Jahr ist die Segel-AG wieder mit ihrem Ausbildungstörn auf der Ostsee. Zusammen mit 15 Schülerinnen und Schülern sind die Lehrer Wen, Pae und Wü am Samstag, 26. Mai 2012, in Heiligenhafen gestartet. Leider meinte es der Wind an diesem Tag gar nicht gut mit uns und so konnten wir nur unter Motor unser erstes Ziel erreichen. Da der Hafen von Timmendorf auf Poel hoffnungslos überfüllt war, liegen wir ankernd im Schutz der Insel. Schutz zumindest vor Wind und Wellen – der gerade einsetzende Regen muss ausgesessen werden.


Törn_2012_Tag_1

 

Die Stimmung ist gut und wir hoffen für morgen auf besseres Wetter.

 

Pae, 26.5., 23:15 Uhr