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Mit der Segel-AG unterwegs auf der Ostsee

Freitag, 29.5. - Angekommen (11:20 Uhr)

 

Tag_7_Bagenkop_HHafen

Nach Auslaufen von Bagenkop um 6:00 Uhr und einem zügigen Ritt über den großen Belt sind alle Schiffe unversehrt wieder in Heiligenhafen angekommen. Jetzt wird gepackt und geputzt und dann ab nach Hause. Eines steht schon jetzt fest: wir kommen wieder!

Für dieses Jahr over and out.

 

Donnerstag, 28.5. - Durchgerollt in der Kreuzsee

 

Tag_6_Dyvig_Bagenkop

Am heutigen Morgen war der kaputte Rückwärtsgang dank eines netten Mechanikers wieder repariert, sodass das Auslaufen reibungslos vonstatten gehen konnte. Am Anfang kam der Wind noch relativ von vorne, sodass wir einiges an Höhe laufen konnten. DOch je mehr Zeit verging, desto weiter drehte auch der Wind und kam schließlich fast dirket von hinten. Da die Boote sich auf diesem Kurs mehr oder weniger durch die Wellen wühlen, wurde aus der "Muling Ruge" die "Wuling Ruge". Bei diesem Kurs zeigten sich dann auch, welche Positionen zum Schlafen eingenommen werden können, wie zum Beispiel stehend/hängend in der Küche oder liegend unterm Tisch. Doch trotz Müdigkeit hatten alle ihren Spaß und waren bereit, die Brücke im Als Sund zu durchqueren. Vor der Brücke trafen sich alle fünf Boote dann wieder und warteten kringelnd auf die Öfnnung. Zwei Crewmitglieder auf verschiedenen Booten vertrieben sich dann auch gleich die Zeit mit "Schere,Stein,Papier".
Nach der Brücke war auch der Regen weg, der vorher kurz eingesetzt hatte und wir konnten wieder trocken segeln. Eine Stunde früher als befürchtet sind wir dann in Bagenkop angekommen und das Team Kochstudio hat erst mal Pizza gebacken. Jetzt genießen wir den letzten Abend auf See und entspannen uns. Vielleicht gehen wir auch früher ins Bett, da wir morgen sehr früh ausftehen müssen, um rechtzeitig in Heiligenhafen anzukommen.
Für heute over and out.

 

Mittwoch, 27. Mai - Der Ritt auf der Welle

 

Tag_5_Faborg_Dyvig

Mal wieder war um 9:30 Uhr Auslaufen, diesmal in Richtung Dyvig. Mit konstanten 4 Windstärken ging es auf der Kreuz über den kleinen Belt. Dabei gab es schon mal einen kleinen Vorgeschmack auf den morgigen Tag mit Wellen und Wind.
Der kleine Belt sorgte mit seinen entgegenkommenden Wellen für viel Spaß und Nässe. Manche Steuerleute hatten den Wunsch, ihre restlichen Crewmitglieder durch exaktes Steuern in die Wellen nasszuspritzen. Durch geschickt gesetzte Kreuzschläge war dann das Einlaufen in den Hafen rund 2 Stunden früher als geplant. Allerdings nicht ohne Verlust von einer Winschkurbel und einem verloren geglaubten Funkgerät. Ab 16:30 liefen die ersten Schiffe ein. Dort hatte dann ein Schiff Probleme mit dem Rückwärtsgang, sodass das Anlegen zum Kraftakt wurde. Danach war ein schöner Abend in Dyvig geplant. Doch daraus wurde nichts, da in einem Boot Wasser stand. Die Pumpen, die eigentlich dafür zuständig sind, Wasser aus dem Boot rauszupumpen, pumpten nun auf einmal das Wasser ins Boot rein. Die Crew pumpte dann mit Hilfe einer Handpumpe, eines Eimers und der Bordtoilette einige Liter Wasser aus dem Boot, da sie auf die Erfahrungswerte der mit Gummistiefeln lenzenden Crew verzichteten. Inzwischen ist der Boden halbwegs trocken und das Abendessen wurde erfolgreich zubereitet.Jetzt kann der Abend beginnen und der Kochstudio-Skipper hat gleich erstmal sehr leckere Pfannkuchen gebacken. Mal gucken, was der Abend jetzt noch für uns vorbereitet hat.
Morgen trägt uns der Wind dann nach Bagenkop, wo wir das leckere Softeis genießen werden.
Für heute over and out.

 

Dienstag, 27.5. - Der Kampf mit den Elementen

 

Tag_4_Svendborg_Faborg
Man kann von Verweichlichung reden oder einfach vom Luxus im Jubiläumsjahr - die Auslaufzeit wurde auf halb 10 festgelegt. Zunächst ging es unter Motor durch den zweiten Abschnitt des Svendborgsunds und dann auf die Kreuz Richtung Faborg. In der nördlichen dänischen Südsee erwartete uns dort ein kleiner Vorgeschmack auf den morgigen Tag - 3-4 Windstärken, in Böen 6. Nur der Wellengang war mit etwa einem halben Meter recht überschaubar. Nichts desto trotz hatten alle Crews gut zu kämpfen und jede fand ihren Weg, mit den Kräften der Elemente fertig zu werden. Das Kochstudio ist unter dem zweiten Reff und voller Fock mit etwa 7 Knoten ganz gut dabei gewesen.
Da alle Crews sauber navigiert haben, waren wir gegen 2 Uhr im Hafen. Wer nun sagt, dass das ja ein kurzer Segel-Tag sei, sei damit getröstet, dass diese Streckenlänge durchaus mit Bedacht gewählt wurde, um Kräfte für den morgigen Tag zu sammeln, denn dann planen wir den Ritt über den kleinen Belt bei 5-6 Windstärken, allerdings einer zu erwartenden Welle von 1 bis 1,5 Meter - unser Ziel ist dann Dyvig. Eine kleine geschütze Bucht auf Als. Auslaufen wieder um halb 10...

Für heute over and out.

Montag, 25. Mai - bei Regen unter Vollzeug

 

Svendborg_Faborg

Der heutige Tag startete leider verregnet. So hüllten wir und in komplette Regenkleidung, um der Witterung trotzen zu können. zum Glück ließ und zumindest der Wind nicht im Stich, sodass wir die meiste Strecke von Marstal nach Svendborg segeln konnten. Da es sich um eine recht übersichtliche Entfernung handelte, lagen wir schon um viertel vor zwei im Hafen und konnten so mal in Ruhe Mittagessen kochen. Anschließend ging es in den Ort, um die obligatorische Frellsen-Waffel zu essen, eine legendäre Eis-Waffel mit Schaumkuss-Creme, Marmelade und Schokostäbchen - einfach lecker!
Morgen geht es gegen den Wind an Richtung Faborg an der Süd-West-Spitze von Fünen.
Für heute over an out.

 

 

Sonntag, 24. Mai - ein schöner Tag  mit Mann über Bord

Tag_2_Wendtorf_Marstal
Wie geplant ging es heute nach Marstal, um den Rest der Flottille zu treffen. Ausgeschlafen und entspannt haben wir uns gegönnt, erst um 10:15 Uhr auszulaufen, um uns dann auf Raumschotskurs der Insel Aero entgegen pusten zu lassen. Leider war es mit dem Pusten nicht so weit hin, sodass alle ihre Schwachwindsegel gehisst haben. Doch selbst die fielen irgendwann ein, sodass wir ein Stück Strecke unter Moter machen mussten - schließlich wollten wir noch etwas von dem gemeinsamen Abend mit der verschollenen Crew haben. zum Glück frischte der Wind gegen Abend dann noch mal auf, sodass wir unter Segel in Marstal einlaufen konnten - ein schöner Hafen mit vielen Spielmöglichkeiten. Sowohl an Land, als auch auf dem Wasser.
Als besonderes Vorkommnis hatten wir heute einen Mann über Bord. Ein Schüler ist von der Badeplattform ins Wasser gefallen und wurde etwas an der Badeleiter, die er fest im Griff hatte, hinterhergezogen - ist also alles glimpflich verlaufen und wir mussten keine Rettungsmittel aktivieren. Zum Trocknen wurden die Kleidung gehisst, sodass Sonne und Wind die Arbeit übernehmen konnten.
Das morgigen Zeil steht noch nicht fest - nur so viel, dass wir rund Fünen jetzt wohl nicht mehr schaffen, was aber nicht ganz so schlimm ist, da die dänische Südsee viele schöne Häfen bietet und so mache Leckerei bereit hält.
Für heute over and out.

Samstag, 23. Mai - Einschaukeln mit Hindernissen


Tag_1_HHafen_Wendtorf

Heute sollte es endlich losgehen - nachdem wir gestern die Schiffe bezogen haben, wollten wir heute morgen zeitig auslaufen. Diese Rechnung hatten wir ohne den Bootsmann gemacht. Denn es waren noch einige Sachen zu reparieren und er Bootsmann kam erst gegen halb 12. Als er dann fertig war, hatte eine andere Crew dann noch Probleme mit der Navigationssoftware hatte liefen zwei der 5 Schiffe letztendlich erst gegen 13:30 Uhr, während die anderen schon erste Erfahrungen mit den unbekannten Schiffen sammeln konnten und auf See warteten.
Kaum dass es dann den Startschuss gab, endete der Tag dann leider für eine Crew auch schon wieder, da es eine Verletzung an Bord gab, sodass sie umgedreht sind, um diese behandeln zu lassen. Die anderen 4 Schiffe nahmen Kurs Richtung Kiel und wir sind letztlich in Wendtorf gelandet. Um die letzte Crew morgen abend wieder in unseren Segel-Verband aufnehmen zu können, werden wir wohl Marstal oder Bagenkop anlaufen, womit Rund Fünen unwahrscheinlich wird.. naja, wir machen schon das Beste draus.
Für heute over and out.

 

 

Freitag, 22. Mai 2015 - Angekommen:

Optimisisch starteten wir um 14 Uhr an der Goetheschule - das Navi gab als Prognose für die Ankunftszeit 20 vor 6 aus.. soweit zur Theorie. Einige Staus später - aber einer allgemein angenehmen Fahrt - kamen wir um viertel vor 9 in Heiligenhafen an. Vier von 5 Schiffen waren schon einsatzbereit, nur die Moulin Rouge musste erst noch repariert werden, sodass wir sie erst um 22 Uhr beziehen konnten.

Nach erster Sondierung der Lage ist der Plan für morgen, Richtung Westen nach Kiel, Schleimünde oder so.. als Grobziel für die Woche haben wir uns einen Törn rund Fünen vorgenommen. Aber zunächst müssen morgen früh noch einige Reparaturen durchgeführt werden, die uns hoffentlich nicht daran hindern um 9 Uhr auszulaufen.

Für heute over an out.