.

Goetheschüler erringen hervorragenden 7. Platz bei den RoboCup German Open

Vom 20.4. bis 24.4.09 fand auf der Hannover Messe die RoboCup German Open, also die deutsche Meisterschaft der autonomen Roboter, statt. Dazu wurde sogar eigens der neue Ausstellungsbereich "Mobile Roboter" eingerichtet.

Vorbereitungen

Vier Teams der Goetheschule hatten sich unter der Leitung von Joachim Selke und Dirk Stellfeldt anfang des Jahres in Magdeburg für den deutschlandweiten Verlgleich qualifiziert (wir berichteten) und traten - freilich ohne Heimvorteil - auf dem Messegelände an. Das Ziel: Das Ticket nach Graz zur Weltmeisterschaft!

In der Disziplin RoboRescue traten Andreas Schatunowski und Christoph Fukas (Team Novoline) und Jan Haupt (Team Red Ginkgo) in der Altersklasse Secondary an, während Sören Danne und Leon Schomburg (Team Shadow) und Tim Romanik und Grigori Shapoval (Team Erlkönig) in der Kategorie Primary (bis 15 Jahre) an den Start gingen.

Teams Erlkönig und Shadow

Ab Montag, 10 Uhr, waren die Tüftler auf der Messe und passten ihre Selbstbauroboter den verschiedenen Anforderungen an. Es wurde programmiert, bis die Drähte glühten. Jan Haupt legte einen Bilderbuchstart hin und belegte nach dem ersten der drei Läufe Platz 7. Leider konnte er diesen nicht verteidigen, belegte am Ende aber einen sehr beachtlichen 11. Platz. Den 7. Platz ergatterte sich die Konkurrenz aus dem eigenen Lager: Das Team Novoline mit Andreas und Christoph verpasste damit zwar knapp das Ticket für Österreich, darf sich aber mindestens als bestes Goethe-Team feiern lassen.

Roboter in Fahrt

Die Primary-Teams zeigten sich ebenfalls stark mit einem 9. (Team Shadow ) und einem 13. Platz (Erlkönig) in einem großen Feld.

Nach dem Spiel ist immer vor dem Spiel - das gilt auch für die Roboter-Freaks: Nach den jüngsten Erfolgen haben alle schon fest die nächste Qualifikationsrunde in Magdeburg ins Auge gefasst - die Weltmeisterschaft 2010 in Singapur übt schon wegen der Örtlichkeit einen gewissen Reiz aus...

Wettkampffahrt

Text: Kai Kämmerer, Fotos: Dirk Stellfeldt