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Weltmeister!!!

Tag 6 Weltmeister!!!

 

Nachdem Max, Sören und Leon nach dem ersten von drei Läufen auf  Platz drei vorgestoßen warenEinhoven Triumpf, konnten die Goetheschüler zusammen mit dem Buzz Team von der Piedro Scalcerle High School aus Italien in den Läufen zwei und drei den Titel sichern. Punktgleich mit dem Zweitplatzierten, aber durch einen schnelleren Durchlauf, können sich die Schüler von jetzt an Weltmeister nennen.

Eindhoven_Gruppenfoto

Der erste Aufgabenteil, das Erkennen des Weges zum Opfer, wurde durch die italienischen Schüler schnell und sicher bewältigt. Diese Informationen wurden in der roten Zone durch ein über Nacht entwickeltes Verfahren in der Mitte der Wettkampfarena auf einer schiefen Ebene an den Rettungsroboter der Goetheschule übergeben. Dieser folgte dem übermittelten Weg, konnte das Opfer finden, mit einer eigens dafür entwickelten Vorrichtung aufnehmen und es im Rettungsbereich absetzen. Dies alles geschah in kürzester Zeit im letzten Lauf des Tages, sodass dem mexikanisch-japanischen Team der Titel in allerletzter Sekunde entrissen werden konnte.

 

 

Tag 4 und 5 Ende des ersten Wettkampfes

 

Nach insgesamt neun Wettkampfläufen können wir konstatieren, dass sich die Goetheschule sehr erfolgreich in den Top Ten der Welt festgesetzt hat. Platz 7 konnte erreicht werden. Trotz langer Arbeitstage bis in die späten Abendstunden verhinderte großes Pech in den letzten zwei Läufen eine durchaus mögliche Platzierung von Max, Sören und Leon auf dem Treppchen. Schüler, Lehrer und Betreuer sind ob dem hochkarätig besetzten Teilnehmerfeld und den äußerst anspruchsvollen Wettkampfbahnen sehr zufrieden mit dem Erreichten.Eindhoven Diskussion

 

Am heutigen Abend und am morgigen  Tag erwartet die Schüler der Superteamwettbewerb. In diesem müssen zwei Teams unterschiedlicher Muttersprache so kooperieren, dass ein Verunglückter gefunden und geborgen werden kann.

Die konkrete Aufgabe wurde erst einen Tag vor dem Wettkampf bekanntgegeben. Der Goetheschule wurde zu diesem Wettbewerb ein Team aus Italien zugelost. Die Kontaktaufnahme und der Austausch von Ideen erfolgten in englischer Sprache. Die drei frisch gebackenen Abiturienten konnten hier neben ihren informatorischen Kenntnissen weitere Qualitäten unter Beweis stellen.

 

 

Tag 3

 

Die Erwartungen waren hoch. Eindhoven angespanntesnzuschauenMit großer Spannung fieberte das Team Bakota den ersten Weltmeisterschaftsläufen entgegen. Gebremst duch überaus anspruchvolle Wettkampfbahnen mussten Max Bleicher, Sören Danne und Leon Schomburg jedoch heute in den ersten zwei von neun Läufen einige Punktverluste in Kauf nehmen. Aber auch die Konkurrenz hatte Probleme mit Speedbumper, Rampen, Kreuzungen und übergroßen Lücken zwischen den schwarzen Linien, denen es zu folgen galt. Im letzten Lauf des Tages konnte aber nach einigen Nacharbeiten das Ziel, ein simuliertes Erdbebenopfer zu finden und zu bergen, erreicht werden. Für die nächsten zwei Tage rechnet sich das Team noch realistische Chancen aus, sich im oberen Drittel der Tabelle zu etablieren.

 

 

Tag 2

 

Nach der landesüblichen Anreise zum Convention Center mit dem Fahrrad, kämpften wir uns durch die international Eindhoven Schlangebesetzte Warteschlange. Erste Fachgespräche in englischer Sprache wurden geführt. Nahezu die ganze Welt ist vertreten.

Eindhoven international1

Nachdem das Team Bakota Ihre Plätze gefunden hatte, wurden Konkurrenz und Wettkampfbahnen in Augenschein genommen. Der Roboter konnte unter den Bedingungen vor Ort getestet werden und wurde von Max Bleicher, Sören Danne und Leon Schomburg für durchaus konkurenzfähig erachtet.

Eindhoven international 2

 

Der Wettbewerb begann heute mit einem Interview, in dem die Schüler ihren Roboter vorstellen und die Entwicklung im Detail darstellen mussten. Das Ergebnis stellte die Jury zufrieden.

Eindhoven Plaetze suchen

Das Team fiebert nun den kommenden drei Tagen entgegen, an denen in insgesamt neun Läufen der Weltmeister ermittelt werden soll.

 

 

Tag 1 Anreise und Setup0087_RoboCup-WM02

Die Anreise zu unseren niederländischen Nachbarn in Eindhoven verlief problemlos und deutlich weniger anstrengend als in den Jahren zuvor nach Singapur oder Mexiko City.

 

Da wir dieses Jahr nicht mit dem Jetlag zu kämpfen hatten, konnte gleich nach dem Einchecken in unserem innenstadtnahen Hotel die Arbeit beginnen. Die deutschen Vizemeister im Wettbewerb RoboRescue A Secondary möchten auch bei der Weltmeisterschaft zeigen, dass ihre Entwicklung auch im internationalen Vergleich konkurrenzfähig ist.

 

Max Bleicher, Sören Danne und Leon Schomburg nahmen heute letzte Feinjustierungen an ihrem Roboter vor. Neue Regeln im Vorfeld zur Weltmeisterschaft zwangen das Team Bakota einen Farbsensor in das bestehende System zu integrieren. Ab morgen 8.00 Uhr kann an den Wettkampfbahnen getestet werden.


Trotz der zu erledigenden Arbeit blieb aber noch Zeit für eine erste Erkundung der Innenstadt.
Ein Muss ist die Kirche im Zentrum der Stadt.

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Gemeinsam zum Erfolg

 

Nach einem sehr guten zweiten Platz bei den deutschen Meisterschaften in Magdeburg, soll in diesem Jahr der Weltmeistertitel für das Team Bakota folgen. Team Bakota Die Goetheschule nimmt nun schon zum vierten Mal in Folge an der Weltmeisterschaft im RoboCup teil.

Nach Singapur, Istanbul und Mexiko geht es diesmal nach Holland. Das holländische Eindhoven sprang erst letztes Jahr als Ersatzstandort ein. Ursprünglich sollte die Weltmeisterschaft in Osaka stattfinden, doch wegen der immensen finanziellen Schwierigkeiten in Folge der Fukushima Katastrophe, musste Osaka absagen.

Leon Schomburg, Maximilian Bleicher und Sören Danne formen das Team Bakota und werden gemeinsam mit Herrn Stellfeldt und Herrn Selke sowie der studentischen Hilfskraft Patrick Wassermann die deutschen Farben im RoboCup Rescue Secondary vertreten.

Seit dem bestandenen Abitur stellen sich die drei Goetheschüler den neuen Regeln des Rescue Wettbewerbs. Bei der diesjährigen Weltmeisterschaft werden zum ersten Mal Kreuzungen die Fahrt der schwarzen Linie entlang erschweren. Der Roboter kann diese Kreuzungen an grünen Punkten erkennen. Bei Erkennung dieser Punkte muss der Roboter stets den rechten Weg nehmen. Im Gegensatz zu den früheren Wettkämpfen reicht es nicht mehr, in den oberen Raum über die Rampe hinein zu fahren und dort das Opfer zu finden und zu bergen. Erstmalig muss der Roboter auch die Rampe wieder herunterfahren und in der red zone das Opfer finden und bergen.Roboter Team Bakota

Technische Probleme mit dem Arduino Board konnte das Team Bakota erst kurz vor dem Beginn der Weltmeisterschaft in den Griff bekommen. Nun aber sehen die drei Goetheschüler den Wettkämpfen optimistisch entgegen.

 

 

Text und Bilder: Dirk Stellfeldt / Joachim Selke / Patrick Wassermann